Bürgerinitiative Romantischer Schloßgarten
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Beitrag von H.Forsthoff vom 30.10.07:
  1. Man kann auch Unsinn stiften. Wozu ein einmaliges Ambiente einem Projekt opfern, das sich "mit europäischen Vorbildern messen kann" (so der Prospekt der Stiftung). - Geht's nicht ein bisschen kleiner? Nicht immer sind die lautesten Töne die schönsten.

  2. Haben die Menschen heute nicht die Vorstellungen der Fürsten über Bord geworfen und neue Parkformen geschaffen? Nicht alles, was historisch ist, ist für heute gut. Das gilt auch für "Wessendorfs Irrgarten".

  3. Der Hortus Palatinus Umbau ist eine Verletzung der Rechte der Heidelberger Bürger. Nicht eine Rückgabe findet hier statt, sondern eine Wegnahme. Eine Wegnahme des öffentlichen Raumes mit unbeschränktem jederzeitigen kostenfreien Zutritts. Dabei wurden die Bürger regelrecht überrumpelt.

  4. Heidelberg verliert seine Identität als Stadt der Romantik. Heidelberg verkommt zum Rummelplatz und Disney-Land. Das Hortus-Palatinus-Projekt trägt dazu bei dass noch mehr Touristen durchgeschleust werden. Aber Menschen, die sich Zeit nehmen und an der Kultur interessiert sind, werden abgestoßen. Auch das würdige Gedenken an Goethe verlangt diesen schönen Park nicht zu opfern.

  5. Wo das Projekt Hortus Palatinus stehen soll, stehen heute große Bäume. Einmal zu Fall gebracht, sind für Jahre die Flächen kahl. Hiergegen wenden sich zahlreiche Bedenken von Landschaftsschützern, Naturfreunden, Anrainern sowie Denkmalpfleger. Der gewaltige und völlig überflüssige Eingriff in die Natur kann so nicht hingenommen werden.